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Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Willkommen beim Semitischen Tonarchiv (SemArch)

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Das Semitische Tonarchiv ist Projekt zur digitalen Archivierung von Tonaufnahmen semitischer Sprachen und Dialekte und deren Publizierung im Internet, das von 2001-2006 durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert wurde.

Sie können sich die Tondokumente auf diesen Seiten anhören oder downloaden. Wir freuen uns über jede Rückmeldung.

Die Rechte an den Aufnahmen liegen allein bei den jeweiligen Urhebern.

Das Semitische Tonarchiv wurde von Professor Werner Arnold gegründet und in den ersten fünf Jahren von 2001 bis 2006 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Da es in zu Beginn des 21. Jahrhunderts noch kaum digitale Audiodokumente gab, hat Dr. Ulrich Seeger über 1600 Dokumente (z.B. Tonbänder), die von Wissenschaftlern aus aller Welt eintrafen, digitalisiert und online gestellt. Die dafür notwendige Webseite und Datenbankanbindung wurde von Hafis El-Ghannam erstellt.

Im Lauf der Jahre entstand so das erste und bis heute größte Archiv zu den semitischen Sprachen und Dialekten, die durch zentrale, digitale Archivierung an der Universität Heidelberg vor dem Verlust bewahrt und durch Veröffentlichung im Internet allen Lehrenden und Forschenden im Bereich der Semitistik und Sprachwissenschaft zur Verfügung gestellt werden.

Nach dem Ende der Förderzeit wurde das Semitische Tonarchiv unter der Leitung von Dr. Andreas Fink am Institut für Semitistik des Seminars für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients an der Universität weiter ausgebaut und enthält heute mehr als 2000 Dateien, meist bedrohter und teilweise bereits ausgestorbener Sprachen, die von 25 Wissenschaftlern aus vielen Ländern aufgenommen wurden.

Seit dem Jahr 2019 wird die technische Basis des Archivs von der Universitätsbibliothek Heidelberg gepflegt. Das Institut für Semitistik erweitert den Datenbestand jedoch auch weiterhin mit immer neuen Aufnahmen. Auch diese stehen über das Internet jedem Interessierten offen und sollen vor allem Forschungs­zwecken und dem akademischen Unterricht dienen, gleichzeitig jedoch bedrohte Sprachen für die Nachwelt erhalten, die so noch gehört werden können, auch wenn sie längst ausgestorben sind.

Fragen und Anregungen richten Sie bitte an Herrn Dr. Andreas Fink unter Andreas.Fink(at)ori.uni-heidelberg.de

Forschungsdaten - Semitisches Tonarchiv
Seminar für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients
Schulgasse 2, 69117 Heidelberg
Deutschland

Telefon: +49 (0) 6221 54 29 60
Fax: +49 (0) 6221 54 34 01

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